Aktionswoche gegen Einsamkeit 2026: Gemeinsam für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt
Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet bundesweit die Aktionswoche gegen Einsamkeit statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen soll auf das Thema Einsamkeit aufmerksam gemacht, für ihre Folgen sensibilisiert und über Unterstützungsangebote informiert werden.
ALZEY/MAINZ/WORMS – Einsamkeit kann Menschen jeden Alters treffen – von Kindern und Jugendlichen bis hin zu älteren Menschen. Fast jeder Mensch kennt das Gefühl, zeitweise einsam zu sein. Wird Einsamkeit jedoch zu einem dauerhaften Zustand, fällt es vielen Betroffenen schwer, diesen Kreislauf aus eigener Kraft zu durchbrechen.
Da Studien zeigen, dass das Gefühl der Einsamkeit seit den 90er Jahren stark zugenommen hat, wurde die bundesweite Aktionswoche gegen Einsamkeit im Jahr 2023 ins Leben gerufen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben diese Entwicklung zusätzlich verstärkt. Heute gibt etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland an, sich zumindest gelegentlich einsam zu fühlen. Rund jede fünfte Person fühlt sich sogar stark oder sehr stark von Einsamkeit betroffen.
Einsam ist, wer sich Einsam fühlt
Besonders gefährdet sind bestimmte Bevölkerungsgruppen. Dazu zählen junge Menschen, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit geringem Einkommen, gesundheitlichen Einschränkungen oder Personen, die allein leben.
Als subjektives Gefühl ist Einsamkeit etwas, das erlebt wird. Entsprechend ist das eigene Empfinden der beste Maßstab für die Frage, ob man einsam ist oder nicht.
Unabhängig davon, welche Ursache Einsamkeit im individuellen Fall hat: chronische Einsamkeit senkt die Lebensqualität, wirkt sich negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit aus. Einsame Menschen leiden häufiger unter Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Essstörungen. Fachleute vergleichen die gesundheitlichen Risiken von anhaltender Einsamkeit inzwischen mit den Folgen von Rauchen, Luftverschmutzung oder starkem Übergewicht.
Die Aktionswoche gegen Einsamkeit setzt deshalb ein wichtiges Zeichen für mehr Gemeinschaft, soziale Teilhabe und gegenseitige Unterstützung.
Angebote in den MGHs
„Einsamkeit ist kein individuelles Versagen, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Umso wichtiger sind Begegnungsorte, Nachbarschaftshilfe, Vereine, Initiativen und Angebote, die Menschen miteinander verbinden und das Gefühl vermitteln, dazuzugehören“, sagt Ursula John-Dewald, Koordinatorin des MGH/Haus der Familie Alzey. Unter dem Motto „Miteinander statt Allein“ bietet die Einrichtung in der Aktionswoche Begegnungsveranstaltungen für Jung und Alt an.
Zu einem Kulturspaziergang lädt das MGH/Haus der Familie in Mainz Finthen alle Interessierten am 23.06.2026 ein.
Und das MGH/Haus des Kindes Worms freut sich auch zwei gemeinschaftliche Aktivitäten im Freien. Hier sind alle Interessierten am 24.06.2026 zu einem „Schnupper-Kräuterkurs“ und am 26.06.2026 zu einem Nachbarschaftscafé im Garten eingeladen.
Ihre Kontakte
Regionale Diakonie Rheinhessen
Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie Alzey
Schlossgasse 13
55232 Alzey
Regionale Diakonie Rheinhessen
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Sertoriusring 31
55126 Mainz
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Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie Worms
Heinrich-Von-Gagern-Str. 45+47
67549 Worms – Neuhausen